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Hinweise zur Installation auf fremden Servern

Nicht jeder betreibt einen eigenen Server oder hat einen eigenen, dedizierten Server bei einem Provider angemietet, sondern hat lediglich einen angemieteten Webspaceaccount bei einem Internetprovider.

Grundsätzlich ist der Betrieb natürlich auch mit einem angemieteten Webspaceaccount möglich, wenn die Systemanforderungen und -voraussetzungen vom Provider erfüllt werden. Auf der einen Seite ist die Installation einfacher, da viele Schritte wegfallen, auf der anderen Seite können natürlich Probleme entstehen, da in der Regel bei einem angemieteten Webspaceaccount, natürlich aus verständlichen und nachvollziehbaren Sicherheitsgründen, kein Zugriff auf einige Konfigurationsdateien möglich ist. Und nicht jeder Internetprovider ist hilfsbereit und flexibel genug, Sonderwünsche umzusetzen. Auf unserer Internetseite http://www.portunity.de haben wir eine Liste von Internet-Providern veröffentlicht, bei denen die Portalsuite erfolgreich von Kunden installiert wurde.

Im folgenden haben wir die wichtigsten Schritte einer Installation auf einem Webspaceaccount bei einem Provider aufgeschlüsselt. Wir gehen davon aus, das Sie per FTP Zugriff auf den Webserver haben, auf dem Webserver PHP 4 mit den Modulen „mysql“, „gd“ und „imap4“ sowie der „Zend Optimizer“ installiert ist. Ein Telnet oder SSH-Zugang wird nicht benötigt. Das Betriebssystem spielt keine wesentliche Rolle.

Schritt 1: Entpacken
Entpacken Sie die ausglieferte oder von unserer Website runtergeladene Datei „ps2002.tar.gz“ oder „ps2002.zip“ auf Ihrer lokalen Workstation. Die Tar-Version unter Linux entpacken Sie mit folgenden Befehlen:

gunzip _ps2002.tar.gz
tar –xvf _ps2002.tar

Unter Windows benötigen Sie entsprechende Entpackprogramme für das „tar.gz“- oder für das „ZIP“-Format. Nach dem Entpacken sollte im aktuellen Verzeichnis das Verzeichnis „ps2002“ mit diversen Unterverzeichnissen und Dateien existieren.

Schritt 2: Konfigurationsdatei anpassen
Passen Sie die Konfigurationsdatei „config.ini“ im Portalsuite-Verzeichnis „/global/config“ an. Tragen Sie in den Variabeln die vom Internetprovider erhaltenen MySQL-Server-Daten ein und speichern Sie die Datei.

Schritt 3: Upload per FTP
Starten Sie nun Ihr FTP-Programm und stellen Sie die Verbindung zu dem Server des Providers bzw. Ihrem Webspace-Verzeichnis her. Laden Sie das komplette Portalsuite-Verzeichnis mit allen Unterverzeichnissen und Dateien in das Hauptverzeichnis Ihres Webspace-Accounts, so daß die Portalsuite-Unterverzeichnisse „admin“, „content“, „reseller“, „global“ usw. sich im Hauptverzeichnis Ihres Webspaceaccounts befinden.

Schritt 4: Konfiguration der SQL-Datenbank
Als nächstes müssen Sie die Datentabellen in der MySQL-Datenbank anlegen. Hierzu dient die Datei ps2002_install.sql im Portalsuiteverzeichnis /global/install. Diese Datei enthält alle Befehle um die Tabellen in der MySQL-Datenbank anzulegen und mit ersten Daten zu füllen.Wie diese Datei genau importiert werden muß, ist bei jedem Provider etwas anders. Einige bieten dazu komfortable webbasierte Utilities, andere bieten keine Hilfsprogramme. Bei solchen Providern benötigen Sie den mysql-Client um die Verbindung zur Datenbank aufzubauen und die Befehle zum SQL-Server des Providers zu übertragen:

mysql –h sqlserverip –u username –p ps2002 < ps2002_install.sql

„sqlserverip“, „username“ und „ps2002“ (der Datenbankname) muß natürlich durch die für Ihre SQL-Server-Installation gültigen Zugangsdaten ersetzt werden. Nach der Passwortaufforderung und dem erfolgreichen Login werden alle Befehle der „ps2002_install.sql“-Datei ausgeführt und es sollten mehrere dutzend Tabellen angelegt werden.

Wenn Sie webbasierte Tools wie z.B. phpMyAdmin verwenden, sollten Sie die Dateien ps2002_install_splitX.sql verwenden (X=Zahl), welche in der Reihe der Nummerierung nacheinander einzuspielen sind. Da die ps2002_install.sql sehr groß und umfangreich ist, kann es bei Verwendung von Webinterfaces und dieser Datei ansonsten zu Timeouts und Abbrüchen kommen (in dem Fall ist die Datei dann nur zum Teil ausgeführt worden). Aus diesem Grund haben wir die Datei nochmal gesplittet zusätzlich mit beigetan.

Schritt 5: Überprüfung von PHP
Wenn Sie in Ihrem Webbrowser nur die IP oder Domain eingeben, die Sie von Ihrem Provider erhalten bzw. angemietet haben, sollten Sie zu dem sogenannten Portalsuite Jumppoint gelangen. Dabei handelt es sich quasi um eine Menüseite, auf der Icons der verschiendenen Portalsuiteapplikationen aufgeführt und verlinkt sind.

Als nächstes prüfen Sie, ob PHP Version 4 bereits korrekt installiert ist. Dazu haben wir auf der Jumppointseite einen Link „PHP-Version anzeigen“ hinterlegt. Wählen Sie diesen an und Sie sollten ausführliche Informationen über Ihre PHP-Installation und –Version erhalten.

Kann die Informationsseite nicht korrekt geladen werden, haben Sie entweder gar kein PHP installiert oder die standardmässige Dateiendung „.php“ ist nicht korrekt auf dem Webserver eingerichtet.

Wenn die Informationsseite jedoch kommt, prüfen Sie bitte, ob die Module „mysql“, „imap“ und „gd“ unterstützt werden (Support muß auf „enabled“ stehen). Wenn nicht, muß PHP evt. neu compiliert und nachinstalliert werden.

Ist etwas an dieser Stelle nicht korrekt, d.h. wenn Module fehlen oder kann die Seite gar nicht ausgeführt werden, müssen Sie sich an Ihren Provider wenden.

Schritt 6: Überprüfung des „Zend Optimizers“
Als nächstes prüfen Sie, ob der „Zend Optimizer“ korrekt installiert ist. Im dirtten Kästchen der PHP-Informationsseite, also wahrscheinlich noch auf der ersten Bildschirmseite des Browsers, finden Sie die gewünschte Information (in dem Kästchen ist rechts das Zend-Logo). Wenn in dem Kästchen nur etwas von der „Zend Engine“ steht, aber vom „Zend Optimizer“ nichts erwähnt wird, ist der Zend Optimizer noch nicht installiert. Wenn Sie in etwa die folgende Meldung erhalten, ist er installiert:

This program makes use of the Zend scripting language engine:
Zend Engine v1.0.6, Copyright (c) 1998-2001 Zend Technologies
with Zend Optimizer v1.1.0, Copyright (c) 1998-2000, by Zend Technologies

Einzig wichtig ist also die dritte Zeile. Wenn Sie enthalten ist, ist der Zend Optimizer korrekt installiert und Sie können mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Wenn der „Zend Optimizer“ noch nicht installiert ist, müssen Sie mit Ihrem Provider Kontakt aufnehmen und diesen bitten bzw. dazu bringen den Zend Optimizer zu installieren. Tip: Weisen Sie ihn darauf hin, das es sich beim „Zend Optimizer“ um ein getestetes Standardprodukt der Firma Zend handelt, das bereits von vielen Providern weltweit eingesetzt wird, und die Ausführung von PHP-Files um bis zu 200% beschleunigt, damit die Systemlast verringert; und sie ihn benötigen um die Portalsuite-PHP-Binärdateien ausführen zu können und zudem der „Zend Optimizer“ kostenfrei unter http://www.zend.com herunterladbar ist.



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